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Verleihung des Umweltpreises des Landes Rheinland-Pfalz 2005 durch Ministerin Margit Conrad

Zum Tag der Umwelt am 5. Uni 2005 gab Umweltministerin Margit Conrad die diesjährigen Preisträger des Umweltpreises 2005 bekannt. Insgesamt sechs Preisträger aus drei Kategorien teilen sich die mit 9.000 € dotierte Auszeichnung. Am 13. Juli 2005 wurden die Preise in einer feierlichen Veranstaltung im Festsaal der Staatskanzlei von der Ministerin überreicht.

Beworben hatten sich in diesem Jahr rund 50 Bewerber. Der Preis wir seit 1990 vergeben. Die Jury setzt sich zusammen aus je einem Vertreter der Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammer, Gemeinde- und Städtebund, der Medien und des Umweltministeriums.

Die Auszeichnungen erfolgen in den drei Kategorien:

  • Handwerk
  • Kommunen und Öffentliche Einrichtungen
  • Industrie, Handel und Dienstleistungen

Schwerpunkt der Bewerbungen war in diesem Jahr der Bereich ökologisches Bauen und Energieeffizienz.

Auszeichnungen in der Kategorie Handwerk:

Anton Holzbau GmbH, ein Familienunternehmen aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich, die den Nachhaltigkeitsgedanken und die Wohngesundheit zur Unternehmensphilosophie machten. Für sie ist ökologisches Bauen keine Alternative sondern Prinzip! Dies zeigt sich auch in der konsequenten Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen, der gezielten Weiterqualifizierung des Personals zu „Fachberaten für ökologisches Bauen und Wohnen“ und dem Engagement zum Erhalt traditioneller Bausubstanzen.

Herbert Bee aus Trier, der mit seinem Passivplus-Haus des Handwerks ein Vorzeigeobjekt für nachhaltiges Wohnen geschaffen hat, dass auf der Landesgartenschau 2004 in Trier großes Interesse weckte. Ein Haus, in dem die Menschen, die darin wohnen, den Nachhaltigkeitsgedanken aktiv leben können. Nähere Infos unter Tel.: 0651 9120454

Auszeichnungen in der Kategorie Kommunen und Öffentliche Einrichtungen:

Gesellschaft für Wohnungs-, Gewerbe- und Städtebau AG (GAG) in Ludwigshafen. Mit dem weltweit ersten „Energie-Gewinn-Haus“ im Mietwohnungsbau entstehen in Ludwigshafen zwei sanierte Mehrfamilienhäuser, die so saniert werden, das sie keine Heizung und somit keine Energie mehr benötigen. Mehr noch: Nach der Sanierung wird sogar ein jährlicher Energieüberschuss an Sonnenenergie erwirtschaftet, der rund 2500 Litern Heizöl entspricht. Weitere Infos unter www.gag-ludwigshafen.de

Kommunale Wohnungsbaugesellschaft (WBG) Neustadt an der Weinstraße. Die WBG hat erstmalig in Rheinland-Pfalz im Mehrfamilien-Mietwohnungsbereich in einer bislang nicht vorhandenen Größenordnung von bis zu 35 Wohnungen/Gebäude Energieeinsparung durch Wärmeschutz, Solarenergienutzung für Wasser und Strom, Grauwassernutzung und Holzpelletsheizung durchgeführt. Weitere Infos unter www.wbg-nw.de

Auszeichnung in der Kategorie Industrie, Handel und Dienstleistungen:

Baubiologischer Arbeitskreis Westerwald-Lahn, ein Zusammenschluss baubiologisch und ökologisch orientierter Architekten, Fachingenieure, Handwerker und Naturbaustoffhändler
zum fachübergreifenden ökologischen Planen und Bauen. Weiter Infos unter www.baubiologischer-arbeitskreis-ww-lahn.de

Architekt Dr. Peter Stache aus dem Landkreis Neuwied, Planer und Architekt eines neuen Systems zur Warmluftbereitung der Heizung durch Nutzung von Solarenergie am Beispiel einer Sporthalle mit einer patentierten Solarklimahülle mit Warmluftkammer. Weiter Infos unter www.stache-architekten.de

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